The Arrival - Vancouver as the first step of the search for Champagne Powder
24.10.2014 08:16Schritt 1 ist geschafft. Nach einer gefühlt jahrelangen Reise bin ich in Vancouver, Kanada angekommen. Nach einem kurzen Flug von Nürnberg nach Amsterdam betrug dann von dort die reine Flugzeit nach Vancouver 9,5 Stunden ... und das mit schlechtem Essen.
Vancouver ist eine verrückte Stadt. Ich habe mich für die kurze Zeit hier mit 2 Jungs aus Hannover zusammengetan, die auch die Snowboardsaison in einem Resort verbringen werden. Aber das Kennenlernen neuer Leute hier wird einem auch leichtgemacht. Stell dich hier auf die Straße und schau aus als hättest du keinen Plan und es werden dich innerhalb von Sekunden Leute fragen ob sie dir helfen könnnen. Unfassbar. Vancouver hat viele Obdachlose, zumindest in Downtown, wo mein Hostel liegt. Das liegt an der enormen Drogenszene, sagt ein 7-Eleven-Shop Verkäufer, der mir mit Kaffee (1$, also ca. 80 Cent für 0,7Liter) Unterstützung anbietet mein Jetlag zu überwinden. Das ist auch bitter nötig. In der ersten Nacht gehe ich um 11 Uhr Abends ins Bett nachdem ich fast 24 Stunden wach bin, wache um halb 5 Uhr morgens auf und kann nicht mehr einschlafen. Man könnte ausrasten. Bürokratie scheint es in Kanda nicht zu geben, Beantragen und (!) Erhalten der Sozialversicherungsnummer dauert gerade mal rekordverächtige 5 Minuten. Ich werde nicht mehr viel über Vancouver reden, schließlich soll es hier mehr um Snowboarden gehen. Das Wetter ist im Moment nicht viel anders als in Deutschland. 10°C, Regen. Also fange ich an zu beten dass die Temeperatur bitte bald fällt, der Regen zu Schnee wird und melde mich wieder aus Fernie, B.C. wo es dann langsam ans Eingemachte gehen wird.
Achim